Tabellarischer Überblick

1894Erweckung in Ostpreußen, auch in Borken und Umgebung, Theophil Krawielitzki ist Pfarrer in Vandsburg.
1899Gemeinschaftskonferenz am 31.01. in Danzig mit Pfr. Krawielitzki und Pfr. Blazejewski.

Im Anschluss an die Konferenz wird am 02.02. der Entschluss gefasst, ein Gemeinschafts-Schwesternhaus zu gründen.

Einzug der ersten vier Frauen am 20.10. in das Pfarrhaus in Borken.
1900Unerwarteter Tod von Pfr. Carl Ferdinand Blazejewski am 24.05.

Umzug von Frau Blazejewski am 28.11. mit den inzwischen acht Schwestern zu Pfr. Krawielitzki nach Vandsburg, in das für sie erbaute Schwesternhaus.

Pfr. Theophil Bernhard Johannes Krawielitzki übernimmt am 30.11. als "Hausvater" die Leitung.
1902Im Okt. gibt Frau Blazejewski die Verantwortung für die Schwesternschaft ab. Ab 11.11. übernimmt Schwester Elisabeth Schlöffel diese Aufgabe.

Schwester Emilie Losereit wird im Okt. nach Marburg zum Dienst in einem Versorgungshaus für gefallene Mädchen gesandt. Dieses Haus wird zur Wiege des Mutterhauses Hebron.
1903Am 25.05. wird Schwester Emilie Siekmeier die leitende Schwester von Vandsburg und trägt den Titel "Hausmutter".

15.10. erste Vorstandssitzung des Schwesternhauses in Berlin.

Pfr. Krawielitzki erarbeitet in dem Heft "Vom Gemeinschafts-Schwesternhaus zu Vandsburg" die Grundsätze des jungen Glaubenswerkes.

Ernest Mehl erwirbt die Gartenwirtschaft "Hensoltshöhe" in Gunzenhausen, die als christliches Erholungsheim von Vandsburger Schwestern geführt wird.
19045. Jahresfest des Vandsburger Schwesternhauses am 20.10., die Schwesternzahl ist auf 120 angewachsen.
190509.07. geistlicher Aufbruch unter den Schwestern bei einer Abendandacht, der für die weitere Arbeit prägend werden sollte.

Pfr. Krawielitzki legt am 31.12. sein Pfarramt nieder, um sich ganz der Diakonissenarbeit zu widmen.

Anbau an das Schwesternhaus in Vandsburg.
1906Gründung eines Brüderhauses in Vandsburg am 15.10. unter der Leitung von Pastor Carl Lange.
1907Einweihung des Kinderheimneubaus in der Schwanallee (Marburg) am 19.05. mit dem Namen Hebron.

Pfr. Ernst Keupp beginnt im Haus Immanuel in Hutschdorf eine suchttherapeutische Arbeit.
1908Pfr. Krawielitzki verlegt am 09.10. seinen Wohnsitz nach Marburg, Schwanallee 57.

30.10. Eintritt der ersten Diakonisse ins Mutterhaus Hebron

Offizielle Gründung des "Diakonissen-Mutterhauses für entschiedenes Christentum Hebron" am 01.11. in Marburg, in der Schwanallee mit der Hausmutter Emilie Losereit.
1909Gründung des Brüderhauses Tabor am 01.04. auf dem Hebronberg in Wehrda.

Gründung des "Gemeinschafts-Schwesternhauses für entschiedenes Christentum Hensoltshöhe" in Gunzenhausen mit dem Eintritt der ersten Schwester, Diakonisse Marie Lober, am 01.05. Hausmutter ist Diakonisse Anna Kolitz.

Einzug der ersten drei Tabor-Brüder in das Haus Zoar auf dem Hebronberg am 18.05.

Entsendung von Diakonisse Elisabeth Gramenz, der ersten Missionarin, am 23.09. nach China.

Umsiedlung des Vandsburger Brüderhauses nach Bahnau in Ostpreußen am 01.10., heute in Unterweissach.
1910Am 02.01. erschien in Rastenburg (Ostpreußen) die erste Nummer des Deutschen Gemeinschaftsblattes in einer Auflage von 5.000 Exemplaren.

Zusammenschluß einiger Marburger Familien zur "Landeskirchlichen Gemeinschaft Marburg-Süd".
1911Beginn eines Haushaltungspensionats mit drei jungen Mädchen am 01.11. in Gunzenhausen. Weitere Mutterhäuser folgen diesem Beispiel, woraus sich die Haushaltungsschulen des DGD entwickeln.
1914Umzug der 80 Hebronschwestern auf den Wirtschaftshof Ramoth in Marburg-Wehrda am 15.04.

Die Kassenverwaltung des Vandsburger Werkes wird nach Marburg, ins Mutterhaus Hebron, verlegt.
1915Bezeichnung der drei Mutterhäuser sowie der übrigen Anstalten der Vandsburger Werkes als "Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband".
1916Einweihung des Neubaus des Mutterhauses Hebron in Wehrda am 27.08.
1918Das Mutterhaus Hebron gründet den "Reichsverlag", im Dritten Reich in "Spener-Verlag" umbenannt.
1919Die Mutterhäuser bekommen Hausväter. Pfr. Ernst Keupp wird nach Gunzenhausen, Pastor Fritz Mund nach Vandsburg und Pfr. Curt Köhler nach Hebron berufen.

Die soziale Abteilung des Vandsburger Werkes wird im Mutterhaus Hebron eingerichtet.
1920Die polnische Besatzung rückt Anfang Januar in Vandsburg ein.

Mitte Januar siedelt ein Teil der Vandsburger Schwestern nach Berlin-Schlachtensee um.

Offizielle Gründung der Schwesternschaft "Neuvandsburg" am 20.01. in Berlin-Schlachtensee.

Vandsburg kommt am 23.01. unter polnische Regierung.

Das Mutterhaus Hebron und das Brüderhaus Tabor werden am 23.01. mit den Rechten einer Anstaltsgemeinde der Landeskirche ausgestattet.

Erste Neueintritte von Diakonissen in das Mutterhaus "Neuvandsburg" ab 26.01.

Wegen Raumnot zieht die "Neuvandsburger" Schwesternschaft Ende Juni vorübergehend nach Rathen in das Haus "Felsengrund".
Für die Blättermissionsgruppen gibt Ludwig Thimme das "Volksblatt" heraus.

Der Hof Rehoboth auf dem Ortenberg wird von der Taborbruderschaft bewirtschaftet.
1921Die Neuvandsburger Schwestern beziehen am 02.03. in Elbingerode ihr Mutterhaus "Neuvandsburg", das ehemalige Kurhotel "Waldheim".

In Bayern schließen sich unter der Leitung von Pfr. Ernst Keupp 29 Gemeinschaften am 16.05. zum "Hensoltshöher Gemeinschaftsverband e. V., Sitz Gunzenhausen" zusammen.

Gründung eines neuen Brüderhauses in Vandsburg am 04.11. unter Leitung des Chrischonabruders Inspektor Otto Hoff.
1922Rechtliche Zusammenfassung der Einrichtungen des Vandsburger Werkes am 12.01. unter dem Namen "Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband, ehemals Evangelisches Gemeinschaftsschwesternhaus G.m.b.H.", mit Sitz in Marburg.

Aufnahme des DGD in den Centralausschuß der Inneren Mission am 02.07.
1923Aufnahme des DGD in den Gnadauer Verband am 04.01. in Bethel.

Zusammenfassung der Arbeiten in der Schweiz am 27.11. zum "Schweizerischen Gemeinschafts-Diakonieverband".
1924Das Brüderhauses Tabor zieht am 07.01. auf den Ortenberg vorübergehend in den Wirtschaftshof Rehoboth um.

Diakonisse Emilie Siekmeier wird als erste Oberin des DGD am 15.01. in ihr Amt eingeführt (bis 10.11.1948)

Gründung des "Verbands der Gemeinschaften für christlichen Glauben und christliches Leben innerhalb der Landeskirche e. V., Sitz Rathen (Sächs. Schweiz)", am 19.09., heute Teil des Elbingeröder Gemeinschaftsverbandes.
1925Gründung eines Schweizer Mutterhauses im Januar in Mannenbach am Bodensee.

Gründung des "Vereins für werktätiges Bibelchristentum" am 19.08. mit Sitz in Oberhausen, heute Westdeutscher Gemeinschaftsverband.

Eintragung des "Ostdeutschen Gemeinschaftsvereins e. V., Sitz Tilsit" am 16.09.

Einweihung des neuen Brüderhauses in Tabor am 02.11.

Gründung des "Mitteldeutschen Gemeinschaftsverbandes e. V." mit Sitz in Berlin-Schlachtensee am 06.11., heute Teil des Elbingeröder Gemeinschaftsverbandes.

Gründung des Ohofer Gemeinschaftsverbandes am 15.12. als "Verband christlicher Gemeinschaften innerhalb der Landeskirche e. V."

Als eine Abteilung der Hauptstelle betreut die Marburger Blätter-Mission 14 Blättermissionsgruppen.
1926Übernahme der Kuranstalt "Ländli" (Kanton Zug) am 01.01. und Übersiedlung des Schweizer Mutterhauses dorthin.

Gründung der "Gemeinschaftsvereinigung Süd-West-Deutschland innerhalb der Landeskirche, Mannheim" am 10.07., heute Südwestdeutscher Gemeinschaftsverband.

Die Hauptstelle des DGD und die Geschäftsstelle des Deutschen Gemeinschaftsblattes beziehen Räume in dem neu erbauten Haus, Moltkestr. 25 (später Stresemannstr.) Die Werkmutter, Schwester Emilie Siekmeier zieht ein und die Kassenverwaltung sowie die Soziale Abteilung werden von Hebron nach Marburg-Süd verlegt.
1927Heimgang von Frau Wilhelmine Blazejewski am 18.01.
1928Der polnische Staat verhängt die Liquidation über das Mutterhaus in Vandsburg, die jedoch nie ausgeführt wird.

Zusammenschluß von 17 Gemeinschaften zum "Hessischen Gemeinschaftsverband e. V., Sitz Marburg" am 12.02.
1929Einweihung der neuen Druckerei mit dem "Reichsverlag" im September in Marburg, Cappeler Straße.

Zwei Diakonissen werden im Oktober in die USA entsandt.

Die Blättermissionsarbeit ist auf über 300 Gruppen mit 4.300 Helfern angewachsen, die wöchentlich 135.000 Blätter verteilen. Hinzu kommen ca. 100 Gruppen im früheren Westpreußen und Posen.
1932Gründung des Missionshauses Speyerdorf am 16.03., später Missionshaus Lachen.

Am 16.04. reisen die Missionare Artur Melzer und Sigismund Jesse nach Brasilien aus.

Der Freispruch von der Liquidation des Vandsburger Mutterhauses kann erwirkt werden.
1933Einweihung des Missionshauses Lachen am 23.04.

Gründung des rechtlich selbständigen Mutterhauses Fellowship Deaconry in Liberty Corner/USA am 01.06.

Eintritt der ersten Schwester im Missionshaus Lachen am 01.09.

Neueröffnung der Klinik Hohe Mark in Oberursel am 21.10. nach Renovierung der ehemaligen Kuranstalt.

Gründung der brasilianischen Gemeinde "Igreja des Cristianismo Decidido" durch Veranlassung von Theodor Grischy am 12.03.

Der DGD übernimmt aus einem Konkurs das Krankenhaus Sachsenhausen bei Frankfurt am Main.
1934Die Spener-Buchhandlung entsteht aus kleinen eigenständigen Buchhandlungen des Brüderhauses Tabor und der Mutterhäuser.
1935Austritt des DGD aus dem Gnadauer Verband am 12.02.

Gründung des rechtlich selbständigen Mutterhauses Zendings-Diaconessenhuis, in Amerongen/Niederlande am 01.05.
1937Gründung der Vandsburger Missions-GmbH.
1938Aufnahme von Pfr. Krawielitzki in den "Central-Ausschuss für Innere Mission" am 14.05.
1939Deutsche Soldaten rücken am 01.09. in Vandsburg ein, ein Auf- und Ausbau der deutschen Stationen folgt.
1941Pfr. Krawielitzki bekommt zu seinem 75. Geburtstag im Juni für seine Verdienste in der Inneren Mission die "Wichern-Plakette" verliehen.
1942Heimgang von Pfr. Theophil Krawielitzki am 22.03.

Pfarrer Arno Haun wird am 26.03. zum Direktor des DGD berufen (bis 01.10.1966).
1944Im Okt. verwüstet ein Bombenhagel Teile des Mutterhauses Lachen, die Schwestern werden nach Heidelberg evakuiert, mühevoller Wiederaufbau nach 1945.
1945Flucht der Vandsburger Schwestern vor den russischen Truppen in einem Lazarettzug am 26.01., zunächst nach Elbingerode, von wo sie am 30.06. wieder aufbrechen.

Die Brüder vom Brüderhaus Vandsburg finden mit ihrem Direktor, Pastor Lassahn, Aufnahme im Brüderhaus Tabor.

Elbingerode ist ab 01.07. unter russischer Besatzung.

Die Schwesternschaft "Neuvandsburg" in Elbingerode teilt sich am 02.07. in "Neuvandsburg-Ost" und "Neuvandsburg-West". Die Schwesternschaft "Neuvandsburg-West" siedelt sich in Velbert an.

Neuanfang der aus Vandsburg geflüchteten Schwestern am 10.07. in Lemförde als Schwesternschaft "Altvandsburg".
1946Wiederaufnahme des DGD in den Gnadauer Verband am 09.07.

Das im Mutterhaus Hebron eingerichtete Behelfslazarett entwickelt sich zu einem Diakonie-Krankenhaus.
1947Das Burgfeld-Krankenhaus in Kassel entsteht aus einem Behelfslazarett.
1948Diakonisse Emilie Losereit wird am 15.10. zur Oberin des DGD berufen (bis 02.09.1957).

Ein Garnisonslazarett, ehemals "Amtskrankenhaus Hemer", wird von Schwestern des Mutterhauses Neuvandsburg übernommen. Ausbau zu einer international anerkannten Lungenfachklinik.
1951Gründung des Elbingeröder Gemeinschaftsverbandes.
19511951 - 1953: Die Marburger Mission beginnt Arbeiten in Japan, Taiwan und Thailand.
1958Diakonisse Frieda Wattenberg wird am 02.01. in das Amt der Oberin berufen (bis 04.01.1974).
1961Einweihung des neuen Mutterhaus-Gebäudes in Lemförde am 20.10.
1963Neue Gebäudeteile der Hauptstelle, Stresemannstr. 22, werden errichtet.
1966Pfr. Emanuel Scholz tritt am 01.10. die Nachfolge von Arno Haun als Direktor des DGD an (bis 06.11.1984).
19711. November: Gründung des Marburger Bibelseminars unter Leitung von Karl Heinz Bormuth als Ausbildungsstätte für ehrenamtlich Mitarbeitende.
1972Ein kompletter Neubau des Burgfeld-Krankenhauses wird in Betrieb genommen.
1974Am 05.01. wird Diakonisse Sophie Küspert das Amt der Oberin übertragen (bis 11.11.1986).

Gründung einer Krankenpflege-Hochschule in Marburg.
1980Gründung des rechtlich selbständigen Mutterhauses Irmandade Evangélica Betânia in Curitiba/Brasilien am 25.11.
1983Gründung der Evangelistische Zentrale am 09.01. unter der Leitung von Wilfried Davin.
1984Gründung des rechtlich selbständigen Mutterhauses Communauté des Diaconesses in Rubengera/Ruanda.

Pfr. Theodor Wendel wird am 06.11. neuer Direktor des DGD (bis 31.05.1994).
1985Gründung des rechtlich selbständigen Mutterhauses Fellowship Deaconry Motherhouse Bethel in Kobe/Japan am 16.05.
1986Diakonisse Mariane Uhlig übernimmt am 11.11. das Amt der Oberin (bis 14.05.1995).

Das Marburger Bibelseminar beginnt die dreijährige berufsbezogene Ausbildung.
1989Zusammenschluss der Marburger Brasilienmission mit der Marburger Mission am 01.01. Neue Arbeitsfelder werden in Ostafrika erschlossen.
1991Reintegration des Diakonissen-Mutterhauses "Neuvandsburg-Ost" in den DGD nach der Wiedervereinigung am 01.01. mit der Bezeichnung "Neuvandsburg".

Das Mutterhaus Velbert verzichtet auf seine bisherige Bezeichnung "Neuvandsburg-West" und benennt sich in Zukunft "Bleibergquelle".
1992Gründung des Beirates, der eine beratende Funktion für die Mitgliederversammlung wahrnimmt.
1993Die Diakonisse Luise Kunze aus Elbingerode arbeitet ab dem 23.08. in einer Diakoniestation in Moskau mit.
1994Pfr. Dr. Joachim Drechsel tritt am 01.06. das Amt des Direktors im DGD an.
1995Ein schweres Erdbeben am 17.01 in Kobe (Japan) zerstört auch das Mutterhaus.

Diakonisse Ingeborg Pungs übernimmt das Amt der Oberin von Schwester Mariane Uhlig am 15.05.
1996Nach Ende des Bürgerkrieges Einweihung des Waisendorfs des Mutterhauses in Ruanda am 14.01.

Einweihung des Mutterhaus-Neubaus in Kobe am 21.12.
1997Die HET (Hauselterntagung) stimmt der Einführung der Diakonischen Mitarbeiterschaft ab 01.01. zu.

Einweihung des Neubaus der Suchtfachklinik in Elbingerode am 23.05.
1998Einweihung eines neuen Funktionstraktes im Diakonie Krankenhaus Marburg-Wehrda am 06.03.

Neueröffnung der Francke-Buchhandlung im Schwanhof, Marburg am 06.04.
1999Der DGD wird am 20. Oktober 100 Jahre alt.

Die Lungenklinik Hemer feiert am 12. November 50-jähriges Bestehen.

Am Marburger Bibelseminar kann man die doppelte Qualifikation erwerben: Ausbildung zur Gemeindepädagogin/zum Gemeindepädagogen (Jugendreferent/in, Gemeindediakon/in) und Erzieher/in.
2000Am 29. Juni wird ein neues Bettenhaus des Fachkrankenhauses für Atemwegserkrankungen Neustadt/Südharz in Dienst genommen.

Am 12. November wird der Neubau des Krankenhauses Elbingerode eingeweiht.
2001Am 31. März schließen sich das Burgfeld-Krankenhaus und das Diakonissen-Krankenhaus Kassel zum "Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel" (DGK) zusammen.
2002Am 8. Januar erhält das Marburger Bibelseminar die staatliche Anerkennung der Erzieher/in-Ausbildung.

Im Juni wird die DGD-Förder-Stiftung gegründet.

Am 14. Oktober begeht die Marburger Mission das 50. Jubiläum der Arbeit in Japan.

Am 7. November wird aus dem "Brüderhaus Tabor" die "Stiftung Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor".

Am 12. November wird aus der "Marburger Blättermission" die "Stiftung Marburger Medien".
2003Mit dem 1. Januar wird aus der "Marburger Mission GmbH" die "Stiftung Marburger Mission".

Am 23. September werden die letzten noch im Dienst befindlichen Diakonissen mit einem Festakt aus der Lungenklinik Hemer verabschiedet.

Am 2. November wird die Oberin des DGD, Diakonisse Ingeborg Pungs, verabschiedet.

Erweiterung des DGD-Vorstandes im November:
Zum Vorstand gehören neben DGD-Direktor Dr. Joachim Drechsel die Oberinnen Schwester Bärbel Leopold, Schwester Renate Lippe und Schwester Erna Utz.

2004Seit dem 1. Januar heißt die Krankenpflegehochschule in Marburg "Diakonische Pflegeakademie".

Die Klinik Hohe Mark (Oberursel) begeht am 1. März mit einem Festakt das 100-jährige Jubiläum.

Am 18. März feiert die Fachakademie für Sozialpädagogik (Gunzenhausen) 75-jähriges Bestehen.

Am 1. Juli tritt das DGD-Netzwerk-Leitbild in Kraft. Es wird als Präambel allen Einrichtungs-Leitbildern vorangestellt und löst das Leitbild aus dem Jahr 1995 ab.

Im Krankenhaus Elbingerode beginnt erstmalig das "Elbingeröder Diakonie-Seminar", eine Fortbildung für alle Mitarbeitenden zur Entwicklung des diakonischen Profils.
2005Mit der Nummer Februar/März 2005 geht die neue Mitarbeiterzeitschrift "Netzwerk DGD" an den Start. Die neue Zeitschrift wird als Beilage zum Mitgliedermagazin des Evangelischen Gnadauer Verbandes "WIR" veröffentlicht.

Die Diakonische Pflegeakademie wird in eine neue Trägerschaft überführt (Marburger Akademie für Pflege- und Sozialberufe, MAPS).

Im November findet das erste DGD-Forum für leitende Mitarbeiter/innen im Bereich aller DGD-Netzwerkeinrichtungen in der Evangeliumshalle des Diakonissen-Mutterhauses Hebron statt.
2006Am 3. Januar wird im Diakonissen-Mutterhaus "Ländli" (Schweiz) 80-jähriges Jubiläum gefeiert.

Im Februar nimmt das "Ärztehaus Oberharz" am Krankenhaus Elbingerode seinen Betrieb auf.
Es ist das erste Medizinische Versorgungszentrum im Bereich des DGD.

Zum 1. April hat der DGD das "Medizinische Versorgungszentrum an der Lunkenklinik Hemer" mit den Fachrichtungen Strahlentherapie und Schmerztherapie gegründet.
2007Beginn der "Diakonie-Seminare" am Krankenhaus Sachsenhausen (Frankfurt/Main). Die Diakonie-Seminare dienen als verpflichtende Fortbildungsveranstaltungen für alle Mitarbeitenden der Entwicklung des diakonischen Profils.

Zum 1. Januar löst Schwester Anita Rost Schwester Bärbel Leopold im Vorstand ab.

Im Dezember wird eine Untersuchung "Der DGD in der Zeit des Nationalsozialismus" nach 15-jähriger Arbeit abgeschlossen.
2008Zum 1. Januar hat die DGD GmbH ein Medizinisches Versorgungszentrum am Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt gegründet – mit der Fachrichtung Radiologie.

Die neuen Räume der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik Hohe Mark werden in Frankfurt am 16. Januar eröffnet (Burgstr. 106).

Am 31. Januar bezieht die Stiftung Marburger Medien nach mehr als einjähriger Bauphase ihr neues Medienhaus „Am Schwanhof 17“ in Marburg – nach über 80-jähriger Geschichte in der Friedrich-Naumann-Str. 15.

Das Diakonissen-Mutterhaus Hebron in Marburg feiert am 29. Juni sein 100-jähriges Bestehen.

Am 30. Juni schließt das Bibel- und Tagungsheim Haus Tanne in Velbert.

Am 29. August wird das neue Gebäude der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle in Velbert eröffnet.

Das Christliche Hospiz „Haus Geborgenheit“ wird am 15. Dezember in Neustadt/Südharz eingeweiht.
2009Es werden Führungsgrundsätze für die Kliniken und den DGD e. V. entwickelt.

Die DGD GmbH beendet zum 1. Januar die seit März 2001 bestehende Beteiligung am Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel (DGK) bzw. die Zusammenarbeit mit der Stiftung Diakonissenhaus Kassel.

Das Hessische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht der „Evangelischen Hochschule Tabor“ mit Wirkung vom 18. Februar die Eigenschaft einer staatlich genehmigten Hochschule.

Am 1. April feiert Tabor das 100-jährige Jubiläum. Von Pfarrer Theophil Krawielitzki wurde es als Brüderhaus Tabor in Marburg gegründet. Die heutige Stiftung Studien- und Lebensgemeinschaft Tabor unterhält neben der Evangelischen Hochschule Tabor auch das Altenpflegeheim Tabor sowie einen evangelischen Kindergarten.

Das Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen feiert sein 100-jähriges Bestehen u. a. mit einer Ausstellung „Im Auftrag des Herrn unterwegs“. Gründungsdatum: 1. Mai.

Am 20. Mai findet die offizielle Präsentation der neuen Räume in der Tagesreha Bayreuth statt: Gruppen-, Fitness- und Gymnastikräume, eine ergotherapeutische Werkstatt und eine Lehrküche. Die ganztagesambulante Therapie hat sich im Suchthilfesystem bewährt und existiert seit 2005.

Das neue Wohnhaus für Studierende am Marburger Bibelseminar (mbs) ist nach einjähriger Bauzeit am 13. Juli fertig gestellt.

Das 100-jährige Jubiläum der Stiftung Marburger Mission wird in Marburg mit einem Fest der Mission gefeiert. Am 23. September 1909 reiste die erste Diakonisse als Missionarin nach China.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Lungenklinik Hemer wird am Erntedankfest, dem 4. Oktober, ein Dank-Gottesdienst gefeiert.

Das Diakonissen-Mutterhaus Altvandsburg in Lemförde feiert am 20. Oktober sein 110-jähriges Bestehen.

Vor 25 Jahren - am 1. Dezember 1984 - wurde die Schwesternschaft Communauté des Diaconesses "Abaja ba Kristo" (Dienerinnen Christi) in Rubengera gegründet.
2010Das Marburger Bibelseminar benennt sich um in mbs (Marburger Bildungs- und Studienzentrum), zusätzlich zum Marburger Bibelseminar ist ein Forschungsinstitut, ein akademisches Aufbauprogramm und ein Fortbildungsinstitut beheimatet.

Zum Januar schließt das Altenheim in Velbert und wird zum Feierabendhaus Zeder.

Am 27. Januar eröffnet die TagesReha Frankfurt –Sucht.

März 2010 wird der neue MagnetResonanzTomograph in der Radiologie des Diakonie-Krankenhauses Wehrda in Marburg in Betrieb genommen. Am Gebäude gibt es Um- und Anbaumaßnahmen.

Seit dem 26.03. kann man generationenübergreifend miteinander leben im „Haus Quelle“ in Velbert. Das ehemalige Feierabendhaus für Diakonissen (Bergesruh 2) wurde saniert und die entstandenen 15 Wohneinheiten an Menschen vermietet, die unter dem Motto „GLUT-Wohnen“ ihren „Glauben Leben Und Teilen“ wollen.

Ende März schließt das Altenheim „Reifträgerweg“ des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode in Berlin-Schlachtensee.

Die Tages-Rehabilitationstagesklinik in Würzburg schließt zum 31. März.

Das Diakonissen-Mutterhaus „Zendings-Diaconessenhuis“ in Amerongen/in den Niederlanden feiert sein 75-jähriges Bestehen am 1. Mai.

Am 13. Juni findet im Rahmen des Begegnungsfestes in der Klinik Hohe Mark in Oberursel die Eröffnung des Zentrums für Körper- und Bewegungstherapie „Haus Quelle“ statt.

In einem Festakt mit regionaler Beteiligung wird am 1. Juli das 50-jährige Bestehen der Fachklinik Römerhaus in Sulzberg gefeiert.

Den ersten großen DGD-Schwesterntag gibt es am 18. September in Marburg in der Evangeliumshalle – mit etwa 250 Schwestern aus dem In- und Ausland.

Am 8. Oktober wird die Einweihung des umgebauten Gebäudes „Haus Lärche“ (ehemals Feierabendhaus für Diakonissen des Mutterhauses) für die Christliche Gesamtschule Bleibergquelle in Velbert gefeiert.

Die Sanierung des Christlichen Gästezentrums die Ammerseehäuser der Hensoltshöhe in Dießen-Riederau wird am 21. Oktober abgeschlossen und Einweihung gefeiert.

Am 29. Oktober wird mit einem Festakt im Römer/Frankfurt das 115. Jubiläum des Krankenhauses Sachsenhausen begangen.

Die Diakonie-Gemeinschaft Irmandade Evangélica Betânia in Brasilien feiert ihr 30-jähriges Bestehen am 25. November.
2011Mit der Nummer 6 (Oktober/November) 2010 geht die Mitarbeiterzeitschrift "Netzwerk DGD" als Beilage zum Mitgliedermagazin des Evangelischen Gnadauer Verbandes "WIR" zu Ende. Ab März 2011 geht die neue, eigenständige Mitarbeiterzeitschrift „DGD-NET“ an den Start. Sie erscheint quartalsweise und ist vierfarbig im DIN A3-Zeitungsformat gestaltet.

Am 11. April findet das erste DGD-Informationsforum Ruanda für die beiden neuen Projekte der DGD-Förder-Stiftung statt: „Aufbau einer Lehrwerkstatt für Holztechnik“ und „medizinische Weiterbildung für ruandische Ärzte“ mit dem Ziel Freunde, Multiplikatoren und Sponsoren zu gewinnen.

Am 11. und 12. Mai findet das erste Forum XXL mit über 2.600 Teilnehmenden auf dem Hebronberg in Marburg statt – für alle Diakonissen, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden im DGD-Netzwerk. Unter dem Kongressmotto „zusammen wachsen“ ist es Ziel, neues Feuer zu entzünden, aktive Vernetzung erlebbar zu machen und die gemeinsame Diakonische Identität zu stärken.

18. Mai: Einweihung des Ärztehauses am Krankenhaus in Frankfurt-Sachsenhausen

26. Mai: Eröffnung der Radiologie am Diakonie-Krankenhaus Marburg Wehrda

Am 10. Juli findet die Aussendung von Tim und Katja Bluthardt statt. Sie gehen für zwei Jahre nach Ruanda, um das Projekt „Lehrwerkstatt Holztechnik“ aufzubauen.

Zum 1. November schließt das Bibel- und Tagungsheim Wieshof in Treuchtlingen.
2012Zum 1. Januar lösen Schwester Bärbel Leopold und Schwester Gisela Staib die Schwestern Anita Rost und Erna Utz im Vorstand ab. Schwester Renate Lippe bleibt weiterhin in diesem Amt.

Das Freizeitheim Hensoltshöhe – young generation Bethanien eröffnet ab 01.01.2012 in der Zionshalle Gunzenhausen.

Im Februar beginnen die „Diakonie-Seminare" für Mitarbeitende in der DGD-Hauptstelle zur Entwicklung des diakonischen Profils.

Die Eröffnung der Weaning-/Intensivstation im Ev. Fachkrankenhaus Neustadt findet am 28. Februar statt: 18 Intensivbetten, davon 6 Intensivbeatmungsplätze.

Am 16. März wird die Einweihung des Pflegeheims „Füreinanderdasein GmbH“ in Frankfurt gefeiert - für Menschen, die eine dauerhafte Beatmung benötigen.

Zum 31. März schließt die Tagesreha Bayreuth.

Das zweite DGD-Informationsforum Ruanda für die beiden Projekte der DGD-Förder-Stiftung „Aufbau einer Lehrwerkstatt für Holztechnik“ und „medizinische Weiterbildung für ruandische Ärzte“ findet am 24. Mai statt.

Am 17. Juni wird in der Klinik Hohe Mark in Oberursel „Haus Feldberg“ umbenannt in „Haus Friedländer“ – nach dem Gründer der Klinik (in 1908) Prof. Dr. Adolf Albrecht Friedländer

Nach umfangreichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen wird am 22. Juni die Einweihung der neu gestalteten Fachklinik für suchtkranke Frauen Haus Immanuel in Hutschdorf gefeiert. Ein neuer Schwerpunkt ist die Aufnahme von Müttern mit ihren Kindern.

Am 7. Juli feiert die Lehrwerkstatt für Holztechnik „RTSS“ (Rubengera Technical Secondary School) in Ruanda Eröffnung.

In Gunzenhausen findet die Einweihung des Neubaus „Sonnenhof Familienzentrum Hensoltshöhe“ am 14. September statt.

Mitte Oktober wird der Erweiterungsbau der Fachakademie für Sozialpädagogik in Gunzenhausen seiner Bestimmung übergeben. Neu ist die Zweizügigkeit der Ausbildung und das zusätzliche Angebot des dualen Studiums mit einem Bachelor-Abschluss.

Am 20. September: Beginn der „Diakonie-Seminare" in der Lungenklinik Hemer.

Am 31. Oktober: Beginn der „Diakonie-Seminare" in der Klinik Hohe Mark in Oberursel.

Am 22. November wird die DGD-Stiftung gegründet. Sie übernimmt die Aufgaben des Gesellschafters der DGD-GmbH (Krankenhausbetriebe) und der Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH.

Zum 31. Dezember scheidet Schwester Renate Lippe nach 9 Jahren aus dem Vorstand des DGD e. V. aus, ihr Platz wird zunächst nicht nachbesetzt.
2013Zum 1. Januar wird das neue DGD-Logo eingeführt.

Gründung der DGD-Akademie zum 1. Februar für Aus- und Weiterbildungsangebote.

Am 4. Februar hat die RTSS – Lehrwerkstatt Holztechnik - in Ruanda ihren ersten Schultag.

Zum 28. Februar schließt das Feierabendhaus in Neuenmarkt, eine Tochtereinrichtung des Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe in Gunzenhausen.

Am 21. März wird in der Klinik Hohe Mark in Oberursel die Eröffnung des Neubaus „Haus Feldberg“ gefeiert. Das bisherige „Haus Feldberg“ wurde am 17. Juni 2012 in „Haus Friedländer“ umbenannt – in Erinnerung an Prof. Dr. Adolf Albrecht Friedländer, der die Klinik 1904 gründete.

Nach achtmonatigen Umgestaltungsmaßnahmen wird am 25. Mai Einweihung im christlichen Gästehaus Allgäu-Weite in Sulzberg-Moosbach gefeiert.

Im Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt wird Ende Juni mit der Eröffnung des neuen medizinischen Therapiezentrums für Physiotherapie, Adipositastherapie, Rehabilitation und Gesundheitstraining (MEDIPARG) der Grundstein für ein erweitertes Angebot in der Bewegungstherapie gelegt. Außerdem ist zum Juli die Erweiterung des OP`s um einen neuen Saal fertiggestellt. Dieser ist speziell auf minimal-invasiven Eingriffe der Fachabteilungen Gynäkologie und Adipositaschirurgie zugeschnitten.

Am 21. Juli wird in Ruanda das zweite Gebäude der Lehrwerkstatt für Holztechnik (Rubengera Technical Secondary School) eingeweiht.

Die Evangelische Hochschule Tabor in Marburg eröffnet am 21. September ihr neues Institut TANGENS für Kulturhermeneutik und Lebensweltforschung. Ziel ist, das Evangelium milieusensibel zu kommunizieren.

Am 8. November wird der neue gemeinsame Webauftritt der DGD-Kliniken freigeschaltet. In einem einheitlichen „Outfit“ werden auch die Printmedien und Geschäftsbriefe gestaltet.

Das dritte DGD-Informationsforum Ruanda für die beiden Projekte der DGD-Förder-Stiftung „Aufbau einer Lehrwerkstatt für Holztechnik“ und „medizinische Weiterbildung für ruandische Ärzte“ findet am 19. November statt.
2014Zum 31. März schließt die Fachklinik Römerhaus in Sulzberg. Träger war die Deutsche Gemeinschafts-Diakonieverband GmbH.

Zum 1. Juli benennt sich das Sanatorium Hensoltshöhe in Gunzenhausen um in „Altmühlseeklinik Hensoltshöhe“.

Am 3. September wird das Diakonie-Seniorenzentrum Friede in Elbingerode eröffnet. Durch den Neubau wird die bisherige stationäre Pflege im Diakonissen-Mutterhaus Neuvandsburg, die Kurzeitpflege des Diakonie-Krankenhauses, die Tagespflege und der ambulante Pflegedienst in einem Zentrum unter der Leitung des Diakonie-Krankenhauses konzentriert.

Zum 1. Oktober wird das Gästehaus Hensoltshöhe - Begegnungsstätte Bethanien in Gunzenhausen, (eine Tochtereinrichtung des Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe in Gunzenhausen) eingegliedert in den Geschäftsbetrieb der Altmühlseeklinik Hensoltshöhe. Der psychosomatische und onkologische Bereich wird ausgebaut.

Zum 31. Dezember schließt das Christliche Freizeit- und Gästehaus Felsengrund in Kurort Rathen, eine Tochtereinrichtung des Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe in Gunzenhausen. Die Gästearbeit wird von einer lokalen Initiative fortgeführt.
2015Im Februar werden erstmalig die silbernen Kronenkreuze in der DGD-Hauptstelle nach dem neuen Modus (Teilnahme an sechs Diakonie-Seminaren) vergeben.

Ab Juni finden Führungskräftetrainings in mehreren Modulen für den Klinikbereich statt.

Ende April schließt das Altenheim Ohof (des Diakonissen-Mutterhauses Bleibergquelle/Velbert) in Meinersen. Das Haus wird von einem lokalen Träger übernommen.

Diakonissen-Mutterhaus Lachen in Neustadt/W.: Die Sanierung vom Begegnungszentrum Quelle in über 5 Monaten – ist im März 2015 abgeschlossen.

Das Haus Waldesruh in Königshütte (des Diakonissen-Mutterhauses Neuvandsburg/Elbingerode) wird am 1. Mai an eine diakonische Einrichtung übergeben.

80 Jahre Zendings-Diaconessenhuis in Amerongen (Niederlande) wird am 9. Mai gefeiert.

Am 16. Mai feiert das Diakonissen Mutterhaus „Fellowship Deaconry Motherhouse Bethel“ in Kobe/Japan 30. Jubiläum.

Mit der Pfingstkonferenz am 23./24. Mai feiert das Diakonissen Mutterhaus Bleibergquelle (70 Jahre) und der Westdeutsche Gemeinschaftsverband (90 Jahre) gemeinsam Geburtstag in Velbert.

Die Lungenklinik Hemer hat im Sommer 2015 einen dreistöckigen Neubau in Betrieb genommen. Darin ist neben einer Komfortstation, eine neue Intensivstation und eine neue Station zur Beatmungsentwöhnung (Weaningstation) untergebracht.

Zum 1. September wechseln Teile des Studienprogramms vom mbs in Marburg zum CVJM-Bildungswerk in Kassel. Es betrifft die Bereiche Gesellschaftstransformation, Development Studies und empirica.

Bis Oktober kehren die Feierabendschwestern aus dem Altenheim am Stadtpark in Nürnberg nach Gunzenhausen zurück. Das Haus selbst wird als Senioreneinrichtung weitergeführt.

Am 17. Oktober wird das Diakonissen-Mutterhaus Altvandsburg in Lemförde 70 Jahre.

Zum November löst Schwester Renate Lippe Schwester Bärbel Leopold im Vorstand ab.

Mitte November gibt es einen Relaunch der DGD-Netzwerk-website www.dgd.org

Am 15. Dezember erfolgt die notarielle Gründung der Stiftung Hensoltshöhe.
2016Mit der Gründung der Stiftung Hensoltshöhe verändern sich Aufgabenschwerpunkte im DGD-Netzwerk. Das hat auch Auswirkungen auf die Leitungsstruktur des DGD e. V. Der bisherige hauptamtliche Vorsitzende, Pfarrer Dr. Joachim Drechsel, der diese Aufgabe fast 22 Jahre wahrgenommen hat, übernimmt zum 1. Januar hauptamtlich den Vorsitz des Vorstandes der 2012 gegründeten DGD-Stiftung. Die Leitung des DGD e. V. erfolgt nun durch einen ehrenamtlichen Vorstand:
Rainer Reissner (ehrenamtl. Vorsitz)
Diakonisse Renate Lippe (stellvertr. Vorsitz)
Diakonisse Astrid Duske
Diakonisse Heidemarie Jäckel
Pastor Reinhard Holmer

Am 24. April wird Diakonisse Marion Holland als neue Oberin im Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen eingeführt. Sie folgt auf Diakonisse Gisela Staib, die neun Jahre in dieser Funktion tätig war. Stellvertretende Oberin wird Diakonisse Hella Martin.

Am 4. Juli wird Pfarrer Helmut Heiser nach 22 Jahren als Vorsteher und insgesamt 31-jähriger Mitarbeit im Diakonissen-Mutterhaus Hebron in Marburg-Wehrda verabschiedet – während des Festes der Begegnung (108 Jahre Mutterhaus Hebron). Verwaltungsleiter Willi Feldkamp wird als Mitglied der Mutterhausleitung eingeführt.
20173. März: 110 Jahre Suchtbehandlung in Hutschdorf – die Fachklinik Haus
Immanuel in Thurnau feiert Jubiläum. 1907 wurde sie vom damaligen Ortspfarrer Ernst Keupp als erste Trinkerheilstätte Bayerns gegründet.

Am 2. Juni übernehmen die FRANCKE Buchhandlung GmbH (Marburg) und der KAWOHL Verlag (Wesel) gemeinsam die drei Arbeitszweige der Literaturarbeit des Chrischona-Gemeinschaftswerks (Gießen). Dazu gehören:
  • Alpha Buchhandlungskette (gegründet 1908)
  • Brunnen Verlag, Gießen (gegründet 1919)
  • ChrisMedia, Logistikunternehmen, Staufenberg (gegründet 2002)

Das vierte DGD-Informationsforum Ruanda für das Projekt der DGD-Förder-Stiftung „Lehrwerkstatt für Holztechnik – RTSS – Rubengera technical secondary school“ findet am 3. November statt.

Am 10. November findet das erste DGD-Klinikforum mit über 100 Teilnehmern aus Führungspositionen aller DGD-Kliniken statt – mit dem Thema „Tradition und Moderne“ – in der Klinik Hohe Mark in Oberursel.
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